
Es war zu erwarten, dass BMW nach dem Erfolg des X6 erst richtig mit den Zwittern beginnt. In Lissabon wurde der neue 5er GT präsentiert. Dieser soll neue Maßstäbe in der luxuriösen Mittelklasse setzen. Eines wurde auf jeden Fall schon geschafft. Das GT steht für Gran Tourismo und trotz des doch recht polarisierenden Designs hat dieser BMW das Zeug dazu, ein ganz Großer zu werden.
Kaum am Flughafen in Lissabon angekommen, erhascht mein Blickfeld schnell den neuen im BMW-Bunde. Ein eifriger BMW Mitarbeiter reißt mir das Gepäck förmlich aus den Händen und verstaut es in dem großzügigen Schlund des Kofferraums. Die Silhouette des Bayern wirkt für mich auf den ersten Blick nicht gerade wie ein Womanizer auf vier Rädern, eher wie der kleine pickelige kleine Bruder des X6...
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Irgendwie haben Autohersteller etwas von kleinen Jungs im Sandkasten. Hat der eine einen Bagger, will der andere auch einen… nur muss der natürlich besser sein. Und da die Jungs aus Stuttgart mit dem CLS zuerst was tolles, coupéförmiges mit vier Türen bauten, machten sich die bayrischen Buben darüber Gedanken, wie man das noch mal toppen könnte. Heraus kam der BMW X6. Ätsch!!!
Bei bestimmten Autos neige ich immer dazu, sie zu personalisieren und ihnen Spitznamen zu geben. Beim provokanten Zwitter-Mix des X6 aus SUV, Limousine und Coupé, war er schnell gefunden: „Big Bastard“. Wer ihn will geht Kompromisse ein. Welche das sind und ob sie überwiegen, das finden wir jetzt heraus.
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Es gibt viele verschieden Autogattungen. Wer jedoch den wahren Fahrspaß erhaschen will, der greift zu einem Sportwagen, und wer das ganze auch noch ehrlich erleben will, nimmt ihn gleich als Roadster mit nach Hause. Und hier wartet BMW mit einer kleinen Überraschung auf. Denn der neue Z4 ersetzt nämlich gleichermaßen den alten Roadster als auch das Coupé. Im spanischen Alicante bekam ich die Gelegenheit mir einen ersten Eindruck vom rassigen Zweisitzer zu machen.
Die Optik? Operation Gelungen! Verschämt versuche ich mir den Sabber am Kinn wegzuwischen. Da hat BMW endlich wieder eine optische Sahneschnitte auf die Straße gebracht. Die Bayern streckten die Außenhülle um 25 cm in der Länge und 10 cm in der Breite. Man hat sich sichtlich Mühe gegeben, die alten Tugenden eines echten Roadsters zu realisieren.
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Es gibt News im Automobilbereich, da freut „Mann“ sich einfach. Beispielsweise wenn der neue BMW M3 mit einen Achtzylinder daherkommt. Genau das braucht „Mann“. Eine Maschine mit Power ohne Ende , ein exzellentes Fahrwerk und einen Sound zum Niederknien. Und so ganz nebenbei kann die Ehefrau mit dem Kleinen auch zum Einkaufen fahren. Wenn sie dann mal darf….
Doch was passiert? Da hat man einen Sportwagen mit ordentlich Historie und Wumms im Hintern in der Garage stehen und dann das!!! Es regnet ohne Ende. Grausam! Gut, jetzt kann man sagen, selbst schuld, warum wohnst Du auch in Hamburg. Doch es hat auch was Gutes. Der BMW M3 will den perfekten Mix aus Sportwagen und Alltagsauto liefern. Dann lassen wir ihn doch mal arbeiten.
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Es ist schon hart, wenn man die Wahl hat. Ganz speziell wenn es sich um das Facelift des neuen 3er BMW handelt. Zur Linken kündigt sich der neue 330d mit 245 PS an. Ein komplett neuer Motor mit Option auf Euro 6. Zur Rechten das Aggregat, das Männern die freudige Effizienz zweier Aufwärts-Kurven auf die Lippen bringt, der 335i.
Schweren Herzens geht die Wahl in Richtung des Bi-Turbo Benziners. Und natürlich nur, weil die Farbe Bluewater metallic nagelneu ist. Wer will schon mit einem 306 PS starken Twin-Turbo durch die kurvigen Bayern-Landstraßen umherziehen? Knappe Antwort: Ich!
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Seien wir doch mal ehrlich, kompakte Cabrios sind stinklangweilig geworden. Das zu erklären ist relativ leicht. Biedere kompakte Frontkratzer mit relativ wenig Leistung werden lustlos am Dach rasiert und das nennt dann ein Cabrio. Doch damit nicht genug. Da wäre dann noch der Trend des Stoffweglassens. Ersetzt wird dieser durch die ach so tollen Klappdächer die dann in einem viel zu hässlichen Heck verschwinden. Zusätzlich darf der Motor dann noch mal richtig ranklotzen weil diese dreiste Hässlichkeit auch noch ein Vielfaches an Gewicht für sich beansprucht. Dynamisches Fahren ist was anderes.
Zum Glück gab es ein paar kreative Köpfe in Bayern die sich wohl genau dasselbe dachten und der alten Kompaktcabriogarde erstmal das neue BMW 1er Cabriolet vor die Nase setzten. Rumms!
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Bevor ich mich an diesen Fahrbericht rangesetzt habe, ging mir folgendes durch den Kopf:
Wie beschreibt man den galaktisch geilen Sound eines V10 Motors auf dem Papier, wenn der Leser diesen bisher niemals zu hören bekommen hat? Vielleicht schauen Sie ja gerne Formel 1. Denken Sie mal an die Passagen, wenn Mister Schumacher an die Box fuhr. Da hätten wir schon mal das Standgeräusch: wwww!!! Reifen druff, Spritbesäufniss erledigt, der F1 Bolide setzte sich wieder in Bewegung: wwwwiiiiiiii, wiiiii, wiiiiiauuu.
Haben Sie es wieder? Halten Sie den Gedanken fest. Es geht weiter mit der phantasievollen Minute in Richtung der straßenzugelassenen Supersportler, vorbei am brummigen brachialen Lamborghini Gallardo, vorbei am Halleluja kreischenden Porsche Carrera GT. Ok, jetzt stellen Sie sich dieses Geräusch noch ein paar Nuancen dezenter in der Karosserie eines Grand Tourismo der Oberklasse vor. Da haben wir es, das BMW M6 Cabriolet bei seiner Arbeit. Wir drücken gleich den Startknopf, also Sound weiterhin im Kopf behalten.
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Ich gebe es zu. Ich mag BMW nicht. Ich bin kein BMW-Fahrer. Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, wo BMW fahren immer eher proletenhaft war. Breiter, dicker, härter, Schwanzersatz. Mich hat bisher nur ein BMW begeistert. Der BMW Z8. Diesen halte ich für ein Meisterstück. Wunderschön, zickig und doch eine Diva sondergleichen. Der Z8 hat mich damals gleich von Beginn an gefesselt.
Es gibt aber immer wieder Lockrufe seitens BMW, die mich in Versuchung geraten lassen. Einige, wie das BMW 6er-Cabrio haben mich schon fast überzeugen können. Nun steht wieder ein neuer BMW in meiner Tiefgarage. Genauer gesagt ein BMW Z4 M Coupé. Knallrot, mit Bügelfaltenlinien durchflutet und vier knackigen Endrohren, die mittig angelegt sind. Endlich wieder mal ein Pro Bangle Automobil. Vielleicht sollte man den lieben Chris einfach bei den Coupés und Cabrios lassen und sich somit den Spot für die verunstalteten Limousinen ersparen. Wird dieses Coupé es schaffen, mich der bayrischen Automobilkunst hinzugeben?