
Sie kennen das. Jedes Jahr zur Winterzeit flimmern diese ganzen Liebesschnulzen über den Bildschirm. Da dürfen die Lieblingsschwiegersöhne alter und neuer Generationen den Ladys die Köpfe verdrehen. Mich hat es auch erwischt.
Meine Besessenheit entfachte ein bayrischer Automobilhersteller, als er diesen kleinen Racker auf die Gummis stellte. Die Rede ist hier vom BMW 1er M Coupé.
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Tik Tak Tik Tak- Der Wecker hat noch gar nicht geklingelt doch mich beißen die Hummeln im Hintern. Aufstehen! Ich muss ihn fahren! In die Dusche gestolpert und Frühstück reingestopft! Ich muss ihn fahren!
Schlüssel in die Hand gedrückt bekommen und per Knopfdruck flott das Dach aufgemacht. Das schafft er in nur neun Sekunden- zur Not auch während der Fahrt bis 50 km/h. Respekt !!! Da steht er nun:Der neue Porsche Boxster S- und es war Liebe auf den ersten Blick.
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Hamburg. 07:00 Uhr in der Früh. Es regnet. Das Telefon klingelt. “Äh... Lamborghini?” - “Jaaaa”, antworte ich noch schlaftrunken. “Wann kommt er denn?” “Ah sorry, no German.” Ich: “Okay, so when do you deliver the car?” “Sorry, no English, only Italiano.” Eines muss man den Leuten aus Bologna lassen. Wenn etwas aus ihrem Hause kommt, dann muss es auch komplett italienisch sein.
Am Ort der Übergabe stehen schon ein paar neugierige Leute, die wissen wollen, was in dem Anhänger steckt. Es ist der neue Lamborghini Gallardo 570-4 Spyder Performante. Stille. „Und freuen sie sich über Ihr neues Auto?“ Der Überlieferer lässt den Motor an. Fauchend erwacht das Monster im Heck. Die Passanten schrecken auf, ich grinse frech - die Antwort scheint zu reichen.
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Er war mein letzter in 2011 und unser erster in 2012- der Lexus GS450h. Die erste vollhybride Limousine im Segment der oberen Mittelklasse . Mittlerweile doch ein wenig betagt wird er in diesen Sommer von einem komplett überarbeiteten Nachfolger abgelöst. Mit aggressiver Front und edlem Cockpit geht Lexus nun auch weg vom Detroit Schick in Richtung europäische Haptik. Zeit Abschied zu nehmen.

Es sollte exakt 168 Tage dauern. Es sollten 9.316 km Luftlinie überwunden werden. Es sollte einfach Schicksal sein, dass wir uns endlich wieder gegenüberstanden. Caddy oh Caddy, nun bist Du endlich auf meinem Boden. Und hier gelten meine Regeln.

Monaco. Die Stadt der Superreichen hat ein neues Spielzeug für ihre Kinder vorgeführt bekommen - den neuen Audi RS3 Sportback. Mit satten 340 Pferden aus 2.5 Litern Hubraum prescht der kompakte Kombi in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100. Nun sind aber hochgezüchtete Automobile auch in der Kompaktklasse nichts Besonderes mehr.
Dieses Manko kompensiert der neue Audi RS3 Sportback durch ein besonderes Gimmick - dem grandiosen Fünfzylinder, ein alter Bekannter aus der kleinen Rennsemmel TTRS. Um diesen auch mal richtig hart rannehmen zu können ging es mit ihr in die Gebirgsstraßen von Südfrankreich. Ein erster Kurzfahrbericht.
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Es naht jedem Mann irgendwann der Tag an dem er versteht, dass er nicht viel zu sagen hat. Spätestens wenn der Nachwuchs ansteht und die geliebte Frau das hässliche Wort „Kombi“ erwähnt geht ein nervöses Zucken durch den ganzen Körper. Japanische Plastikbomber oder gar schwedische Kartons sollen als Ersatz für das geliebte Sportcoupe vor der Tür herhalten? Schauder!
Doch es gibt sie noch, die wahren "Kombis" die Frau, Kind und Mann zufriedenstellen. Ein komfortabler (Frau), sicherer (Kinder) Wagen mit viel Platz aber dennoch mit sportlichen Genen gesegnet (Mann). Die Bavaren praktizieren das schon seit Jahrzehnten erfolgreich mit dem 5er Touring, den es in seiner neusten Version zu testen galt.

In den USA war es schon länger ein Trend: muskulöse Alltagsautos für bezahlbares Geld. Der bekannteste dieser Gattung ist wohl der Ford Mustang. Es sollte zwölf Jahre dauern, bis Volkswagen 1976 die europäische Antwort in Form des 800 Kilo leichten und 110 PS starken Golf I GTI präsentierte. Frech, kantig und bezahlbar: ein neuer Kult war geboren - und mit ihm ein Bestseller. Bis heute wurden weltweit über 1,7 Millionen GTI verkauft und ein Ende ist nicht in Sicht.
Es gibt Synonyme, die sind gleichbedeutend für eine ganze Produktlinie. Ein Taschentuch ist ein Tempo, Nutella ist gleichbedeutend für jede Nuss Nougat Creme und ein Jeep ist ein echter Geländewagen. So auch beim GTI. Doch wie bei all diesen Produkten, ist es immer das Original, das besonders hervorsticht. Der Kult Golf GTI fährt in seiner mittlerweile sechsten Generation vor. Zwar 500 Kilo schwerer aber auch 100 PS stärker als das Original. Ein Musterknabe wie aus dem Bilderbuch? Schauen wir mal.
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Nun ist es bald wieder soweit: das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Und damit auch ein Jahr, das, rückblickend auf die Testwagen, ein erfolgreiches war. Es war alles dabei: vom schnittigen Audi R8 V10 bis hin zum seriösen aber dennoch sportlichen BMW 5er. Doch ein paar dieser Automobile tanzten dieses Jahr besonders aus der Reihe. Hier meine persönliche Top 10 2010. ´

Wie bitte? Ich soll einen Audi TT fahren? Ein Frauenauto? So ne frontkratzende Weichspülerwannabesportwagenkarre? Wie….aha… TTRS. Soso. Allrad, ah ja ok. Fünfzylinder, klingt schon anders. Roadster? Kann ich mit Leben. Von Heron auf 400 PS getunt? Mann ey, sag das doch gleich, her mit dem Ding.
Sommer, Sonne, Sonnenschein und drei Wochen ist er mein. Der Audi TTRS by Heron schickte sich an, für drei Wochen der meinige zu sein. Dabei ging es kreuz und quer durch Norddeutschland. Ob und wie er sich dabei bewährte: hier der Fahrbericht.
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Sie haben es getan. Bei Mini wollte man sich ganz sicher sein, etwas Neues zu schaffen. Es mussten Grenzen überschritten werden. Und so präsentierte sich der neue Countryman nicht nur mit vier Türen und Vierradantrieb, nein er überschritt sogar die magische Viermeter Grenze. Hat der kleine Minizilla durch diese Außenmaße seinen Charme verloren? Wir wollten es genauer wissen und kamen zur internationalen Pressepräsentation in Hamburg.
Um das ganze ein wenig neutraler zu gestalten, hab ich mir noch ein wenig Unterstützung in Form der lieben Lisa dazu geholt. Denn mit ihren zarten 18 Jahren auf der Lebensuhr, ist Ihr Fable für Autos noch nicht ganz so versaut, wie das meine. Packen wir es also an.
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Es ist schon mal das erste Attribut, welcher der hier getestete Seat Leon Cupra R mit Bravour erfüllt hatte. Wenn du ein Sportwagen sein willst, dann zeig es auch. In einem herrlichen Giftgrün präsentierte sich der Spanier in der Topvariante, nicht gerade unauffällig, der Außenwelt. Und damit er nicht zum Blender wird, pflanzte man ihm den momentanigen Top Vierzylinder aus Wolfsburg ein, der auch im Golf R seinen Dienst absolviert. Dort allerdings mit Allradantrieb. Das kann doch nur Fahrspaß bedeuten, oder?
Der Seat Leon ist ein gelungener Designwurf. Die Linienführung erinnert eher an ein Coupé, als an einen Viertürer. Immer wieder ertappte ich Mitfahrer, wie sie vorne versuchten den Sitz nach vorne zu klappen. So raffiniert ist die Linienführung gelungen. Den Einstieg in den Font verschafft man sich ganz einfach über den Türgriff, welcher in den abgedunkelten Seitenscheiben verborgen ist.

Ganz klar! Mit dem Audi A8 verbinde ich Jason Statham in Transporter 2 und 3. Allein diese ultra coole Parkhauszene, in dem der A8 w12l perfekt ausgeleuchtet im Parkhaus steht und Jason erstmal ein paar Wannabes zusammenmöbelt, um dann oh e eine Schweißperle auf der Stirn entspannt losfährt. Da, ja genau da, hab ich Konsum verseuchtes Kind, das erste Mal richtig Blut geleckt in Richtung Audi.
Nun steht mittlerweile die dritte Generation der Luxuslimousine an und Audi hat nur ein Ziel: Mit Vollgas an BMW und Mercedes vorbeipreschen. Der Thron ist das Ziel und nichts anderes. Bei dem derzeit schon fast unheimlichen Erfolg des Autoherstellers durchaus ein Ziel, das in Reichweite rücken könnte. Vorstandchef Rupert Stadler formuliert es so: Kein Auto in dieser Klasse sei so effizient sportlich und modern, wie die neue Generation des A8. Well, let’s see.
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„Passen Sie bloß auf, wenn Sie auf das Gaspedal treten“, werde ich vom Überbringer des Schweden aufgeklärt, als ich ihn zum Bahnhof bringe. „Der geht ab wie nix gutes!“ Ich bringe ein kleines Lächeln auf, um der lieb gemeinten Warnung Aufmerksamkeit zu zollen. Der Überbringer ist voll des Lobes, geradezu euphorisch. Der Schwede hat bei ihm großes geleistet, wie es scheint.
Nun ja, er ist auch nicht der Kleinste. Mit einer recht imposanten Länge von 4,80 m bewegt er sich auf dem Level von A6, 5er und E-Klasse. Mit Audi teilt er sich sogar eine Gemeinsamkeit. In der Basis gibt’s einen dicken Happen mit schlappem Motor und freundlich untersteuerndem Fahrverhalten dank Frontantrieb. Aber in der Vollendung gibt es Hubraum, Sound und Allrad. Quasi existenzielle Grundbedürfnisse eines jeden Mannes. Fakten auf den Tisch, der Schwede hat einen Namen: Volvo S80.
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Es war zu erwarten, dass BMW nach dem Erfolg des X6 erst richtig mit den Zwittern beginnt. In Lissabon wurde der neue 5er GT präsentiert. Dieser soll neue Maßstäbe in der luxuriösen Mittelklasse setzen. Eines wurde auf jeden Fall schon geschafft. Das GT steht für Gran Tourismo und trotz des doch recht polarisierenden Designs hat dieser BMW das Zeug dazu, ein ganz Großer zu werden.
Kaum am Flughafen in Lissabon angekommen, erhascht mein Blickfeld schnell den neuen im BMW-Bunde. Ein eifriger BMW Mitarbeiter reißt mir das Gepäck förmlich aus den Händen und verstaut es in dem großzügigen Schlund des Kofferraums. Die Silhouette des Bayern wirkt für mich auf den ersten Blick nicht gerade wie ein Womanizer auf vier Rädern, eher wie der kleine pickelige kleine Bruder des X6...
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Irgendwie haben Autohersteller etwas von kleinen Jungs im Sandkasten. Hat der eine einen Bagger, will der andere auch einen… nur muss der natürlich besser sein. Und da die Jungs aus Stuttgart mit dem CLS zuerst was tolles, coupéförmiges mit vier Türen bauten, machten sich die bayrischen Buben darüber Gedanken, wie man das noch mal toppen könnte. Heraus kam der BMW X6. Ätsch!!!
Bei bestimmten Autos neige ich immer dazu, sie zu personalisieren und ihnen Spitznamen zu geben. Beim provokanten Zwitter-Mix des X6 aus SUV, Limousine und Coupé, war er schnell gefunden: „Big Bastard“. Wer ihn will geht Kompromisse ein. Welche das sind und ob sie überwiegen, das finden wir jetzt heraus.
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Wann darf „Mann“ anfangen, ein Auto zu lieben ohne gleich als völlig meschugge zu gelten? Ich bin der Meinung, es gibt immer wieder automobile Wunderwerke, die eine Liebesbekundung verdient haben. Ein bayrischer Autohersteller hat es in seiner Kampagne sehr schön formuliert: Ist es Liebe?
Wer einmal einen Porsche zwischen den Fingern hatte, der weiß wie es sich anfühlt, eine Legende zu erleben. Über vierzig Jahre wird schon am Grundgerüst der Designikone 911 gefeilt. Der derzeitige Beauty-Höhepunkt: Das Porsche 911 Turbo Cabriolet, dem ein erotischer Hauch von Begierde umweht.
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Die Jungs von Fiat sind böse und gemein. Und wie. Erst stellen sie mir den FIFI 500 für 2 Wochen in die Garage und rauben ihn mir dann wieder. Jetzt stellen sie mir den MiTo für 2 Wochen auf den Hof und wieder musste ich ihn unter wilden Tränen und Protest abgeben. Klingt nach Drama, ist Drama!!!
Doch mal ganz von vorne. Alfa Romeo MiTo. Frech, rot und mit ordentlichem Italo-Charme gesegnet. Alfa will wieder groß rauskommen und der MiTo soll einen neuen Anfang einläuten. Erklärter Gegner: Mini. Erste Prognose: Das könnte was werden.
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Wer einen Mercedes-Benz sein Eigen nennt, der hat schon etwas Feines am Start. Dieser deutsche Automobilhersteller suchte nie den Weg ins Extreme, sondern hielt sich stets fest an der Tradition, dem Kunden klassische Eleganz in die Hände zu geben. Im Segment der oberen Mittelklasse lässt Daimler dem Kunden die Qual der Wahl. Dezenter Auftritt in der regulären E-Klasse oder erfrischend im Designer-Anzug als CLS.
Damit hat Mercedes nicht nur seinen Kunden etwas Gutes getan, sondern durch geschicktes Marketing gleich noch eine neue Autogattung ins Leben gerufen – das viertürige Coupé. Diese Idee war mehr als genial. Einem Coupé verzeiht man nämlich gewisse Fehler zugunsten des Designs, eine normale Limousine muss zuallererst praktisch sein. Mittlerweile hat fast jeder Autombilhersteller der was auf sich hält ein ähnliches Model in der Schublade. Aktuelle Nachahmer-Beispiele sind zum Beispiel der VW Passat CC, Porsche Panamera, Opel Insignia oder auch die SUV Variante BMW X6.
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Wie bringt man einen Mann zum Lächeln? Da gäbe es zum Beispiel die Möglichkeit, ihn auf eine einsame Insel mit knapp bekleideten Top-Models zu verschleppen. Das fördert den Fortpflanzungstrieb, kostet aber im Nachhinein unglaublich viel Kindergeld. Man könnte aber auch an seinen Jagdinstinkt appellieren und ihm den neuen Audi RS6 in die Garage stellen.
Zwei Wochen lang durfte ich ihn bei mir haben. Zwei Wochen, die viel Spaß versprachen. Zwei Wochen und 2.400 Kilometer lang war er „MEIN SCHATZ“. Und wie ungern ich ihn wieder hergegeben habe…
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Als ich vor gut zehn Jahren meinen Führerschein in die Hände bekam, war es wie für viele andere junge 18 Jährige das höchste der Gefühle Daddys Auto in die Finger zu bekommen. Daddy’s Auto war damals ein Lexus LS400. Eine Riesenkutsche, gemütlich und mit lauter technischem Schnickschnack, ein richtig lässiger Cruiser. Eines Tages bekam ich die Gelegenheit eben diese Kutsche fahren zu dürfen und von da an war ich im Lexus-Fieber. Diese Laufruhe faszinierte mich, sie verblüffte mich sogar so extrem, dass ich dachte ich hätte den Motor zum Stillstand gebracht. Ein gequältes Kreischen beim wiederholten Umdrehen des Schlüssels belehrte mich eines besseren.
Während meine Freunde also alle auf ihre gepimpten GTI’s, 3er oder Civic‘s mit Proletenrohr im Heck schwörten war ich mit der neuen Marke Lexus in Love. Und das hielt bis vor zwei Wochen an. Denn Lexus hat mal europäisch gedacht und den kleinsten Lexus zum Nageln gebracht. „Tak, Tak, Tak, Tak“. Einen Lexus mit einem Diesel zu bestücken hat für mich in etwa dieselbe emotionsbefreite Wirkung wie ein Hybrid in einem Porsche 911. Doch geben wir dem Kleinen erstmal eine Chance sich zu beweisen.
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An mir ist er vorbeigerauscht, der Pokémon-Zug. Schnuffelige kleine Viecher, die die Kinderherzen weltweit im Sturm eroberten. Und ordentlich trainiert, haben sie es alle faustdick hinter den Ohren. Genauso wie der Opel Corsa OPC, der mich zwei Wochen auf Trab hielt. Wuchtige 18 Zoll Felgen, Heckdiffusor, mittig angelegtes Endrohr, Heckspoiler und dazu noch quitschgelb – so fiel mir sein Spitzname nicht schwer: Herzlich willkommen Pikachu!
Pikachu und der Corsa OPC haben nämlich viel gemeinsam. Man muss schon genauer hinschauen, um zu erkennen welch kleines „Dreckstück“ sich hier verbirgt. Unter der Motorhaube pocht ein Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum. Noch ein wenig Turbokraft hinzu gezaubert und der Corsa bringt es auf drahtige 192 PS. Trainiert haben beide, Pikachu auf dem Game Boy und der Corsa OPC auf dem Nürburgring.
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Es gibt viele verschieden Autogattungen. Wer jedoch den wahren Fahrspaß erhaschen will, der greift zu einem Sportwagen, und wer das ganze auch noch ehrlich erleben will, nimmt ihn gleich als Roadster mit nach Hause. Und hier wartet BMW mit einer kleinen Überraschung auf. Denn der neue Z4 ersetzt nämlich gleichermaßen den alten Roadster als auch das Coupé. Im spanischen Alicante bekam ich die Gelegenheit mir einen ersten Eindruck vom rassigen Zweisitzer zu machen.
Die Optik? Operation Gelungen! Verschämt versuche ich mir den Sabber am Kinn wegzuwischen. Da hat BMW endlich wieder eine optische Sahneschnitte auf die Straße gebracht. Die Bayern streckten die Außenhülle um 25 cm in der Länge und 10 cm in der Breite. Man hat sich sichtlich Mühe gegeben, die alten Tugenden eines echten Roadsters zu realisieren.
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Autopräsentationen sind meist immer delikate Veranstaltungen. Wenn allerdings ein Auto wie der Audi R8 V10 auf dem privaten Ascari Race Ressort getestet werden darf, würde ich mir die Knie wundschrubben um dabei sein zu dürfen. Ich durfte schon auf viele Rennstrecken, Ascari ist für mich aber immer noch etwas Besonderes. Die Knie sind heil geblieben und den Zehnzylinder durfte ich auch ohne lange Bettelei in Marbella erleben.
Bevor wir die Ohren verzückt dem Zehnzylinder entgegenstrecken kommt uns aber zuerst sein Name entgegen: Audi R8 5,2 FSI quattro. Hey, da könnte man gleich den neuen Bundeswirtschaftsminister reinsetzen. Dessen Name ist ähnlich lang und ohne Emotion gestrickt. Ganz nebenbei könnte Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg mit dem Kauf des neuen Firmenwagens die Konjunktur ankurbeln. Mann will ja Vorbild sein.
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Monaco ist wohl jedem bekannt. Den Reichen als Steuerparadies. Den Rennfans als jährlicher Formel 1 Veranstaltungsort im Stadtteil Monte Carlo und den Frauen, die dank der Boulevardpresse bestens über die dortige Monarchenfamilie Bescheid wissen, als Gesprächsthema par excellence. Und hier bei strahlendem Sonnenschein darf das neue Audi A5 Cabriolet seine Premiere feiern. Wenn Premiumhersteller Audi sich traut, seine neueste Kreation zwischen den schönsten und teuersten Autos der Welt zu präsentieren, dann zeugt das von unglaublich viel Selbstbewusstsein. Und man darf hinzufügen: Mit Recht!
Kaum in Nizza gelandet geht es auch schon gleich zum Parkplatz wo uns eine recht passable Auswahl an Farben und Motorisierungen zur Verfügung steht. Die A5 Motorenpalette fängt bei 132 kW (180 PS) an und hört bei 195 kW (265 PS)auf. Ab dem zweiten Quartal 2009 werden die ersten „Freiluft-Audis“ ausgeliefert. Etwas später folgt die Basis-Motorisierung mit 118 kW (160 PS). Für das Sahnehäubchen im Motorraum sorgt das Audi S5 Cabriolet mit kompressorgeladenen 245 kW (333 PS).
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Der Jaguar-Fahrer: Selbstbewusst, Gentleman, Karrieremensch und gutverdienend – so stellen sich ihn die meisten wohl vor. Dieser Kunde bekommt nun eine neue Generation Jaguar vorgesetzt, den XF. Vom Nachfolger des sympathischen S-Type wird viel verlangt.
Mit neuem Design und dem indischen Konzern Tata als neuen Arbeitgeber im Rücken soll die britische Traditionsmarke einen Aufschwung erleben. Doch schafft die Mieze es, den Fahrer mit neuem Gewand in seinen Bann zu ziehen?? Well, let’s see.
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Es gibt News im Automobilbereich, da freut „Mann“ sich einfach. Beispielsweise wenn der neue BMW M3 mit einen Achtzylinder daherkommt. Genau das braucht „Mann“. Eine Maschine mit Power ohne Ende , ein exzellentes Fahrwerk und einen Sound zum Niederknien. Und so ganz nebenbei kann die Ehefrau mit dem Kleinen auch zum Einkaufen fahren. Wenn sie dann mal darf….
Doch was passiert? Da hat man einen Sportwagen mit ordentlich Historie und Wumms im Hintern in der Garage stehen und dann das!!! Es regnet ohne Ende. Grausam! Gut, jetzt kann man sagen, selbst schuld, warum wohnst Du auch in Hamburg. Doch es hat auch was Gutes. Der BMW M3 will den perfekten Mix aus Sportwagen und Alltagsauto liefern. Dann lassen wir ihn doch mal arbeiten.
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Er ist weg. Zwei Wochen war er mein. Zwei viel zu kurze Wochen. Jetzt wurde er mir wieder geraubt, die Liebe auf den ersten Gas-Tritt. Mein Cadillac wurde mir entrissen. Nun blutet mein Herz und ich kann nur noch erzählen, was mal war und was nicht mehr ist.
Es begann in Düsseldorf. Nach der Präsentation des Hummer H3 V8 in den Niederlanden ging es direkt nach Düsseldorf, wo ER stand. Der Cadillac CTS 3,6 V6. Irgendwie anders. Markant und eigenständig. Nicht so metroluschig wie manch eine europäische Limo. Nein, ehrlich und männlich.
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Es ist schon hart, wenn man die Wahl hat. Ganz speziell wenn es sich um das Facelift des neuen 3er BMW handelt. Zur Linken kündigt sich der neue 330d mit 245 PS an. Ein komplett neuer Motor mit Option auf Euro 6. Zur Rechten das Aggregat, das Männern die freudige Effizienz zweier Aufwärts-Kurven auf die Lippen bringt, der 335i.
Schweren Herzens geht die Wahl in Richtung des Bi-Turbo Benziners. Und natürlich nur, weil die Farbe Bluewater metallic nagelneu ist. Wer will schon mit einem 306 PS starken Twin-Turbo durch die kurvigen Bayern-Landstraßen umherziehen? Knappe Antwort: Ich!
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Lässig, einfach nur lässig stehen sie da. Auf der einen Seite der „Über-Golf“ R32 auf der anderen die „Familienrennsemmel“ genannt Opel Vectra OPC. Außer einem dicken V6 haben sie noch eines gemeinsam – sie sind bald Geschichte.
Ja, es ist wieder soweit. Der Golf V wird früher als erwartet vom Nachfolger Golf VI abgelöst. Opel geht mit seinem Vectra sogar noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Plattformbruder Signum gehen beide nun in den Ruhestand. Eine neue Ära in der Mittelklasse kündigt sich bei Opel an. Der Name: Insignia!
Zeit, um den beiden abtretenden Topversionen die letzte Ölung zu geben. Jeder mit einem geschulten Auge erkennt sofort, mit diesen beiden blauen Buben ist nicht zu spaßen. Aus Wolfsburg kündigen sich allradgetriebene 250 Pferde im soundgewaltigen V6 an. Aus Rüsselsheim zerren 280 turbogeladene PS an der Vorderachse. Wer sich also mit diesen Genossen anlegt, sollte ordentlich Potenz im Motorraum beherbergen.
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Nach meinem gestrigen Ausritt mit dem TTP Cayman geht’s mit einem Mini Cooper Cabriolet nach Stuttgart. Das Grinsen weicht bei der vergleichsweise mutmaßlichen Schneckenfahrt trotzdem weiterhin nicht von meinen Lippen. Warum? Die Antwort ist simpel: TechArt!!!
Kaum auf dem Hof vorgefahren seh ich ihn schon spitzbübisch neben einem GTstreet stehen. Weiß wie die Unschuld will er sich präsentieren. Das hat in etwa die Wirkung als wenn Mike Tyson sich einen Heiligenschein aufsetzt bevor er ans Ohrenknabbern rangeht.

Porsche kneift! Wie sonst kann es sein, dass sich der Zuffenhausener Automobilkonzern nicht traut, eine ordentliche Rennsemmel a là GT3 vom Cayman S auf den Markt zu bringen? Gerade im Ausland verkauft sich der schnittige Zweisitzer recht ordentlich. In den Foren wird schon gemeckert, nein es wird geradezu nach einer starken RS-Version geschrieen und gefordert. Warum verweigert sich Porsche also, diesem Flitzer mal ordentlich Potenz einzuflößen? Aus Angst um den Ruf des 911ers? Sorry Jungs, ein Elfer wird immer ein Elfer bleiben. Den stößt so schnell keiner vom Thron.
Doch war es nicht der Boxster, der die Sportwagenschmiede rettete als dieser sprichwörtlich der Arsch auf Grundeis lag? Außer einer limitierten RS60-Version des Boxster mit acht schlappen Pferdchen mehr am Start hieß es bei der Boxster-/Cayman-Fraktion bis jetzt eher: Außer Spesen nichts gewesen. Kann man nichts machen… Doch Halt! Es gibt da noch das böse Wort – Tuner! Und hier beginnt die Story vom TTP Cayman und Techart GTsport. Anschnallen bitte!!!
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Hier in Hamburg ist er der wahre Golf der Hansestadt – der Mini Cooper. Ein bayerischer Brite im Maßanzug. Knuffig, kultig, flink; ein echter Cityflitzer. Open-Air-Fans greifen zum Mini Cabriolet und lassen sich charmant von ihm verführen.
In unserem Fall kam das Cooper Cabriolet in der Sidewalk-Edition zum Einsatz. Das Sparkling Silber Metallic ist definitv Geschmackssache, aber der Rest darf sich sehen lassen. Exklusive 17 Zoll Leichtmetallfelgen mit Runflat-Reifen präsentieren sich in einem frischen Design. Besonders der Innenraum offenbart feinstes, stillvoll designtes Leder in Malt Brown. Wer nicht mehr bis zum neuen Facelift des Mini Cooper Cabriolet Anfang 2009 warten kann, dem sei diese Sonderedition sehr zu empfehlen.
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